Von Sayn nach Vallendar

Auf dieser Route kommt man nie an den Rhein, aber sie hat dennoch einiges zu bieten. Das fängt schon mit dem Start-Ort an: Sayn. Ein Schloss mit einem Museum und ein sehr schöner Schmetterlingsgarten. Das Gewächshaus ist nicht sehr groß, aber dennoch findet man da drin sehr viele unterschiedliche Schmetterlinge und andere Tiere. Sehenswert sind auch die Pflanzen.

Nach Sayn kommt man nicht einfach hin mit öffentlichen Verkehrsmittels, aber wenn man dann endlich los geht, kommt man schnell an der Burg Sayn vorbei. Später geht´s dann wieder bergab und dann wieder bergauf. Dieser Weg rauf zum nachgebauten Römerturm am Limes hat es besonders in sich. Es ist die schwierigste Etappe dieser Tour. Der Römerturm ist leider geschlossen, sodass man die Aussicht von dort oben nicht geniessen kann.

Nachdem ich mich in der Waldgaststätte Meisenhof gestärkt hatte, ging es wieder runter nach Bendorf. Leider verpasste ich dabei eine scharfe Abzweigung ins Gebüsch bei dem Strommasten, sodass ich vorzeitig ins Dorf geriet. Nachdem man das Dorf endlich hinter sich hat, kommen viele Wiesen und Felder. Erst vor dem Gasthof Wüstenhof kommt man wieder in den Wald rein. Auch im Wüstenhof machte ich eine längere Pause, da man von dort aus eine sehr schöne Aussicht auf Koblenz hat.

Nach 5 Stunden Wanderung kam ich dann in Vallendar an, von wo aus man mit dem Zug nach Hause fahren kann. Ohne Pausen und Verlaufen hätte ich mit Sicherheit weniger als 4 Stunden gebraucht.

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