Breslau, Teil 1

Nach Breslau kommt man bequem per Flugzeug oder sehr langsam per Zug. Meinem Eindruck zufolge fuhr der EC ab Berlin keine 50 km/h schnell. Jedenfalls kam er dort 2,5 Stunden zu spät an (fuhr aber schon 2 Stunden zu spät ab). Die Gleise in Polen waren einfach marode. Das war auch mein erster Eindruck von Breslau. Der Bahnhof eine Bau-Ruine und die Häuser zwischen Bahnhof und Zentrum sahen auch nicht viel besser aus.

Doch dann das Zentrum: alles in Top-Zustand. Aber da kam schon der nächste Schock auf dem Hauptplatz: neben mir zog sich ein irrer Typ nackt aus und schrie irgendwas. Ich ging dann weiter in mein Boogie-Hostel. Das war ganz OK. Nichts zu meckern. Schon bald ging ich in die berühmte Piwnica Świdnicka was essen. Auch da: nichts zu meckern an den Piroggen! Und dann ein Honig-Bier bei Spiz: lecker!

Breslau, Teil 2

In Breslau findet man an allen möglichen Ecken irgendwelche Zwerge. Ich schätze ich habe bei weitem nicht alle gesehen. Ich empfehle also vorher herauszufinden, wo die alle sind.
Ansonsten gibt es viele interessante Kirchen und gute vegetarische Restaurants in Breslau. Auch außerhalb des Zentrums findet man interessante Plätze. Der jüdische Friedhof soll ja ein Geheimtipp sein. Den fand ich allerdings gar nicht mal.

Im Osten gibt es die Jahrhunderthalle mit den angrenzenden Wasserspielen. Jede volle Stunde gabs da ne schöne Wasser-Show mit Musik. Der japanische Garten nebenan ist zwar klein, aber fein...
Am letzten Abend gabs dann noch ne Oldtimer-Show mitten im Zentrum. Ein schöner Abschluss. Zufrieden fuhr ich dann weiter...

Schweidnitz und Oppeln

Schweidnitz ist im Südwesten und gut per Bus erreichbar. Da blieb ich nur ein paar Stunden. Das Highlight ist dort die Friedenskirche, welche zum UNESCO Kulturerbe gehört. Sie ist eine der 3 Kirchen, die nach dem "westfälischen Frieden" gebaut wurde. 1657 war das.
Die evangelische Kirche ist überwiegend aus Holz gebaut und ist innen komplett bemalt. Ein echtes Highlight also. Und übrigens: der Mann hier an der Kasse war der einzige auf meiner Polen-Reise, der deutsch reden konnte! Das fand ich schon überraschend, dass sonst niemand anderes Deutsch konnte.

Oppeln besuchte ich auch nur kurz. Ich machte da nur Halt auf meiner Reise nach Krakau. Viel kann ich dazu nicht erzählen, aber eins sieht man deutlich: Oppeln hat nicht so viel Charme wie Breslau...

Diese und weitere Fotos findet man bei Opens external link in new windowPicasa-Web.