Røros

Røros ist eine Bergstadt. Das merkt man am Wetter auf jeden Fall. Hier war es kälter als anderswo. Es ist keine Großstadt, aber dennoch sehr sehenswert, da es viele farbige Holzhäuser gibt. Seit 1980 gehört das Städtchen zum UNESCO Weltkulturerbe. Zu Recht. Aber es gibt nicht nur sehenswerte Highlights, sondern auch kulinarische Highlights. Etwa Rentier aus der Region. Die Preise dafür sind natürlich freilich hoch...

Sehenswert in Røros ist etwa die Kirche aus Glanzzeit der Kupferbergwerke. Kupferbergwerke gab es um Røros reichlich. In Røros hingegen war die Schmelzhütte, da dafür viel Wasser gebraucht wurde. Die Reste davon liegen immer noch am Fluss. Zu sehen gibt es die Abraumhalde und ein sehr gutes Museum. Dort wird alles anhand von laufenden Modellen gezeigt. D.h. es wurde vieles im verkleinerten Maßstab wieder funktionstüchtig im Smelthytta-Museum nachgebaut.

Smelthytta Roros Roros Auf dem Schütthügel Roros Schnee in den Bergen Roros Kirche In der Kirche Roros Roros

Rørosmuseet - Olavsgruva

Nachdem man das Museum besucht hat, sollte man auch ein Bergwerk besuchen. Dafür bietet sich das etwa 13 km entfernte Rørosmuseet - Olavsgruva an. Es ist zwar sehr abseits gelegen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, hin zu fahren. Wie? Am besten mit einem Auto. Ich fuhr jedoch mit einem Fahrrad hin. Das war keine prächtige Idee, da das Wetter dort oben sehr ungemütlich war. Kalt und nass! Die nächste Nacht schneite es sogar in der Höhe.

Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Kupferbergwerk. Bzw. um 2 davon, denn es gibt 2 verschiedene Schichten da drin zu besuchen. Die interessante Führung dauert etwa 1 Stunde und dann darf man sich noch alles auf eigene Faust ansehen.

Auf dem Hinweg kommt man auch noch am Bergwerk Storwartz vorbei. Die Landschaft davor sieht wie eine Marslandschaft aus. Warum? Weil damals das ganze Gebiet gerodet und vergiftet wurde. Heutzutage wird sowas immer noch gemacht, aber nicht in Norwegen, sondern in Ländern wie China...

Olavsgruva Olavsgruva Olavsgruva Olavsgruva Storwartz

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