Anfahrt Humac Ich auf einem Roller Mein Zelt auf dem Camp Mina Der Strand vom Camp Mina Jelsa Jelsa Vrboska Bei Vrboska Weinfest von Jelsa

Tag 1: Fast zwei Stunden war das riesige Schiff von Split bis nach Stari Grad unterwegs. Dort machte es nur kurz halt, denn der Riese fuhr bis nach Dubrovnik. Der Hafen war zwar außerhalb der Stadt, aber es fuhr gleich ein Bus in die Stadt. Ich blieb aber nicht in Stari Grad, sondern fuhr weiter bis nach Jelsa. Dort gabs drei Campingplätze. Ich wollte zu dem mit dem schönsten Strand hin, aber ich blieb beim ersten (Camping Mina), da der Strand dort mir schon genügte. Der Strand war zwar größtenteils steinig, aber im flachen Wasser befand sich schöner Sand.

Tag 2: Gestern Abend hatte ich bei einem Verleiher einen Deutschen kennengelernt. Das erste mal im Urlaub, dass ich mich mit einem Fremden längere Zeit unterhielt. Heute ging ich wieder hin und leihte mir einen der Scooter aus. Ich fuhr in die Berge: zur Konoba Humac. Für 30 Kn konnte man dort an einer geführten Wanderung zu einer Höhle teilnehmen. Die Wanderung war ganz nett, aber in der Höhle bekam man nicht allzuviel zu sehen... Nachher wollte der Scooter leider nicht mehr anspringen. Das Licht war an gewesen und nun war die Batterie leer :-( Ich brauchte Hilfe. Der Guide rief den Verleiher an, aber der meinte nur, ich solle den Berg runterrollen. Das tat ich dann auch. Zurück beim Verleiher sprang der elende Scooter wieder an. Nachher wollte ich einen Abstecher auf die andere Inselseite machen, aber durch den Tunnel durfte man nicht mit dem Scooter :-( So fuhr ich dann noch bis nach Vrboska und erkundete dort einige Strände und die Stadt.

Tag 3: Frühmorgens fuhr ich eine Stunde lang mit dem Bus bis nach Hvar Stadt. Der Bus fuhr nicht durch den Tunnel, sonder über die Berge. Das war eine schöne Fahrt, aber Hvar war noch schöner. Die Aussicht von der Burg war schon beeindruckend. Mittags machte ich dann noch einen Bootsausflug. Ziele gabs viele. Eine Entscheidung fiel schwer. Ich entschied mich für Palmižana. Dort gabs zwar einen kleinen Sandstrand, aber da musste man eine Liege mieten. So machte ich es mir auf einen Felsen gemütlich. Nicht ungefährlich, denn dort waren sehr viele Seeigel im Wasser. Palmižana ist also nicht zu empfehlen. Weiterhin stach mich dort auch eine fiese Bremse. Autsch! Zurück in Hvar Stadt stellte ich fest, dass die Stadt hoffnugslos überlaufen war. Vorallem Engländer lungerten mit ihrem Gepäck auf den Strassen herum. Später hörte ich: selbst ein Hostel kostete dort 40€ pro Nacht. Hvar Stadt ist also ein teures Pflaster! Zurück auf dem Campingplatz: Mitternachts stritt sich ein italienisches Paar lautstark und äußerst lange. Man, hatte die Frau ein Temprament...

Tag 4: Heute lieh ich mir ein Fahrrad aus; beim gleichen Verleiher wie vorgestern. Stari Grad war mein Ziel mit diesem kleinen Fahrrad. Am nächsten Tag sollte dort ein Schwimm-Marathon, also war ich ein Tag zu früh dort... Auf dem Rückweg machte ich Halt am Solina-Strand. Am besten gefielen mir aber die Strände bei den Campingplätzen von Jelsa. Abends fing dann das Weinfest von Jelsa an. Der Wein war allerdings nur mäßig. Wie auch in den letzten Tagen aß ich auch auf dem Weinfest viel Fisch und Meeresgetier. Das letzte was ich aß war allerdings noch halbroh (Sardienen). Die gute Stimmung drohte dahin zu schwinden.

Tag 5: Die letzten 2 Nächte waren windstill. Wundervoll, da mein Zelt sehr nah am Meer stand. Aber dennoch gab es keinen krönenden Abschluß. Mir war schlecht vom rohen Fisch und außerdem stachen mich zum Abschluß noch einige Bremsen...

Fazit: Trotz einiger Tiefs hat mir Hvar sehr gut gefallen.

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Vrboska

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