Vernagt-Stausee Venedig Venedig Venedig Venedig Grado Grado Grado Grado Grado

Der Camping Al Bosco auf der (Halb-)Insel Grado war unser Ziel. Zusammen mit einem Freund und dessen Freundin wollten wir am Strand dort relaxen. Doch nicht alles lief wie erwartet. Es gab einige Stolpersteine aus dem Weg zu räumen...

1. Tag: Venedig lag auf dem Weg und deshalb wollten wir ein paar Stunden erstmal dort verbringen. Ein mal war ich schon mit dem Zug dort, aber mit dem Auto... wo parken? Ich hatte keine Ahnung, dass es einen Parkplatz neben dem Bahnhof gab. Wir liessen uns deshalb auf einen Parkplatz vor Venedig reinwinken. Ein Fehler! Der Parkplatz war nicht billig und in die Stadt konnte man von dort mit einem teuren Boot hin (15€ pro Person). Wir bezahlten beides... Nachdem wir in Venedig eine billige Pizza gegessen hatten und uns die Highlights angesehen hatten, ging es zurück zum Auto, den wir wollten noch bis nach Grado fahren. Leider reichte das Benzin nicht aus. Wir mussten tanken, aber es war Sonntag. Alle Tankstellen waren zu, also mussten wir am Automaten tanken. Der schluckte das Geld, gab aber kein Benzin heraus :-(
An eine Weiterfahrt war also nicht mehr zu denken. Wir blieben dann beim ersten Campingplatz nach Venedig. Da gabs zwar nen Swimmingpool, aber kein Meer. Außerdem flogen die Flugzeuge darüber. Wir waren genervt!

2. Tag: 9 Uhr fuhren wir los, holten das Geld von der Tankstelle ab und tankten woanders. In Aquileia machten wir kurz Halt und 13 Uhr kamen wir dann endlich in Grado an. Auf den ersten Blick sah alles toll aus. Der Campingplatz Al Bosco gefiel uns gut. Er lag am Meer und hatte einen ansehnlichen, feinsandigen Strand. Zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick war er nur zum in der Sonne rum liegen geeignet. Der Strand war sehr flach, wodurch sich hier die Ebbe und Flut besonders stark auswirkte. Soll heissen: mehr Watt als Sand. Der Sand im Wasser war matschig und schlammig. Obendrein störten auch Krebse und Wasserpflanzen das Badevergnügen. Wir fanden aber zum Glück noch eine bessere Stelle.

3. Tag: Nach de Frühstück suchten wir einen besseren Strand mit dem Auto. Wir fuhren in Richtung der anderen Campingplätze. Doch an die Strände dieser Campingplätze konnte man nicht hin. Frust kam auf. Also in die andere Richtung fahren... Der Strand von Grado-Stadt war eine Augenweide! Perfekt! Sand so weit man im Wasser stehen konnte. Kein matschiges Zeug. Doch wo parken? Es war nichts frei! Außerdem waren die Parkgebühren ordentlich hoch: 5,50€. Enttäuscht fuhren wir zurück zum Campingplatz. Wir gingen dann am Meer entlang bis zu diesem guten Strand. Da wir frühzeitig zurück gingen, konnten wir an der Promenade entlang gehen. Tagsüber hätte man Eintritt zahlen müssen, um dort gehen zu dürfen!

4. Tag: Ein Tagesausflug stand auf dem Programm: Triest und die Skocjanske Höhle in Slovenien. Zuerst wollten wir in die Höhle, aber welcher war der beste Weg dahin? Wir wollten die Autobahn meiden, aber letztenendlich fanden wir keinen anderen Weg und fuhren erst nach Triest nach Slovenien, obwohl man besser schon viel früher hin fahren hätte sollen. Doch für diese Höhle lohnte sich auch ein Umweg. Rein konnte man nur mit Führung - und die dauerte rund 100 Minuten. Leider durfte man in der Höhle nicht fotografieren. Man geht an einer Stelle rein und kommt an einer ganz anderen Stelle wieder raus. Unterwegs gehts durch mehrere Teile der Höhle. Einen großen Teil davon geht man hoch über einem Bach entlang. An einer Stelle überquert man einen Bach sogar auf einer sehr hohen Brücke - und das alles unterirdisch. Mich erinnerte das ganze an eine Szene aus "Herr der Ringe". Es war wahrhaftig atemberaubend!
Auf dem Rückweg sahen wir uns noch Triest an. Eigentlich wollten wir zum Schluß noch nach Aquileia, aber die Zeit reichte leider nicht mehr aus.

5. Tag: Nachts gabs ein Gewitter und auch vormittags wars kühl und bedeckt. Ein idealer Tag für einen Ausflug in eine Höhle... Wir blieben aber in Grado. Nachmittags kam die Sonne doch noch raus und wir badeten am guten Strand von Grado-Stadt. 19 Uhr dann eine gute Pizza in der Pizzeria Pizza@IT gegessen. Zurück zum Campingplatz mussten wir wieder zu Fuß gehen. Doch wir kamen leider am Strand entlang nicht mehr bis zum Campingplatz. An einer Stelle gings nicht mehr weiter, da eine Öffnung beim Zaun schon abgesperrt war. Wir mussten einen Riesen-Umweg machen und an der Strasse entlang gehen. Kein Vergnügen Abends um 22 Uhr, da es keinen Fußgängerweg gab. Der Campingplatz ist zu Fuß also nur schwer erreichbar.

6. Tag: Bleiben oder weiter fahren? Eigentlich wollte ich ja noch Aquileia gesehen haben, aber mein Plan sagte: auf nach Kroatien. Ich hielt mich an den Plan. In Monfalcone trennten sich dann unsere Wege. Nach Kroatien musste ich alleine fahren...

Fazit: Grado war anders als erwartet. Ein Dämpfer. Venedig und Triest ganz schön, aber am besten hat mir die Höhle in Slovenien gefallen. Der Sand-Strand von Grado-Stadt war aber auch nicht schlecht, aber eins fehlte mir dort doch noch: Schatten.

3 Fotos dazu gibts bei Google+.

Triest Triest Triest Triest Triest Skocjanske Skocjanske Skocjanske Skocjanske