Ost-Seite des goldenen Horns Ost-Seite des goldenen Horns Ost-Seite des goldenen Horns Die Spitze des goldenen Horns West-Seite des goldenen Horns West-Seite des goldenen Horns West-Seite des goldenen Horns Kloster von Bol Kloster von Bol Bol

Tag 1: Wie kommt man von Hvar nach Brač? Ohne Umweg über Split ist das gar nicht mal so einfach, denn die einzige Fähre fuhr morgens gegen 6 Uhr! Das war mir natürlich zu früh. Ich wählte deshalb ein Ausflugsboot ;-) Ich hatte Glück und musste nur eine Strecke bezahlen. Das Boots war natürlich viel kleiner als die Fähre und so bekam ich den heftigen Seegang ziemlich zu spüren. Außerdem wurde jederman naß ;-) Ich war also froh, nicht wieder zurück fahren zu müssen. Mein Ziel war Bol. Campingplätze gabs dort wie Sand am Meer. Ich ging einfach bergauf und blieb beim ersten, dem ich begegnete: Camping Meteor. Ein sehr kleiner Campingplatz mit steinigem Boden, aber die Lage gefiel mir gut.
Nachdem das Zelt stand, ging ich sofort zum Zlatni rat - dem goldenen Horn. Sand? Na ja, feiner kies wohl eher. Golden? Na ja, aber zumindest an der Spitze goldig, sonst eher grau. Ruhig? Na ja, es war nicht so viel los wie erwartet dort, aber dennoch waren reichlich Leute da. Außerdem wehte auf einer Seite ein heftiger Wind. Dennoch: der Strand ist schon einmalig! Auf einer Seite hat man ruhiges Wasser und auf der anderen kann man sich in den Wellen austoben. Nicht schlecht! Abends aß ich ne Pizza Dalmatia in der Pizzeria Skalinada. Die war teuer, aber lecker.

Tag 2: Bereits 8:45 Uhr begann ich meine Wanderung zum höchsten Berg der kroatischen Inseln: Vidova Gora (778m). Bei dem Aufstieg begegnete ich keiner Sau. 2 Stunden später war ich oben, aber bei weitem nicht mehr alleine. Die anderen Leute waren mit dem Auto hingefahren... Die Aussicht war schon erstklassig. Unten war das goldene Horn zu sehen und weiter weg Hvar. Nachmittags ging ich nochmal zum goldenen Horn. Abends fühlte ich mich sehr erschöpft. Es wäre an der Zeit gewesen, endlich mal zu relaxen.

Tag 3: Ich machte heute einen Fehler: ich relaxte nicht. Im Gegenteil sogar: ich lieh mir ein gutes Mountainbike aus (70 Kn). Mein Ziel war Kloster Blaca und dafür brauchte man ein Boot oder ein wirklich gutes Moutainbike. Die Fahrt bis nach Farska hatte es in sich! Es ging ständig rauf und runter. Ab Farska musste ich zu Fuß weiter gehen. Nach 3 Stunden erreichte ich endlich das Kloster Blaca. Mich interessierte das Museum. In meinem Buch stand: unregelmäßige Öffungszeiten. Am Eingang hingegen stand: open every day expect Monday. Natürlich war es Montag! Enttäuscht schleppte ich mich zurück. Ich war am verdursten, denn mein Wasser war mir ausgegangen... Immerhin gabs unterwegs ein paar kleine nette Buchten zum baden. In Murvica wollte ich noch eine Ruine und eine Höhle aufsuchen, fand aber keins von beiden. Erschöpft gab ich auf und fuhr wieder zum Zlatni rat. Da blieb ich aber gar nicht lange, denn den Strand neben dem Kloster von Bol wollte ich auch noch sehen... Abends aß ich dann ne Pizza Frutti di Mare in der Pizzeria Topolino. Die war auch sehr lecker!

Tag 4: Laut meinem Plan hätte ich heute nach Supetar fahren sollen. Ich hatte darauf allerdings keine Lust und packte deshalb alles zusammen und verlies Brač frühzeitig. Ich fuhr nach Sumartin und 12 Uhr gings dann mit der Fähre nach Makarska.

Fazit: Brač hat einiges zu bieten. Zlatni rat muss man gesehen haben. Zum erwandern gibts den höchsten Berg der Inseln und als Ausflug empfiehlt sich eine Tour nach Blaca. Die Pizzen waren auch sehr lecker. Was will man mehr? Super Insel!

4 Fotos dazu gibts bei Google+.

Camping Meteor Richtung Berge Das goldene Horn von oben Auf dem Vidova gora Auf dem Vidova gora Zw. Bol und Vidova gora Ich unterwegs mit nem Mountainbike Beim Kloster Blaca Kloster Blaca Einsame Bucht