Allgemeines zur Île de Ré

1000 km ist Île de Ré von Bonn entfernt. 14 Stunden brauchten wir mit dem Auto dafür. Ich war nicht alleine unterwegs. 6 Tage war ich in Île de Ré. Dort wohnten wir zu fünft in einem hübschen Ferienhaus im beschaulichen Sainte-Marie-de-Ré. In der Nähe gabs nen schönen Sandstrand. Danach war ich nur noch mit einem Freund unterwegs.

Île de Ré liegt vor La Rochellei m Département Charente-Maritime im Westen Frankreichs und ist eine Lieblingsinsel der Franzosen. Das merkte man während der Ferienzeit deutlich. Mitte August waren wir nämlich dort und stellten schnell fest, dass die Insel überfüllt ist, da es mit dem Auto oft nur langsam voran ging. Das Verkehrsmittel der Wahl ist auf der Insel das Fahrrad, aber es war nicht einfach, noch ein Fahrrad zu mieten. Nur an einem Tag hatten wir ein Fahrrad zur Verfügung.

Der Ozean

Die Insel liegt im atlantischen Ozean und ist über eine große Brücke erreichbar. Bekannt ist die Insel zum Beispiel wegen der Austern- und Muschelzucht. Beides kann man in vielen Restaurants essen. Auch in den Supermärkten und auf den Märtken findet man viele davon. Aber echte Fans können viele Sorten von Muscheln auch selber sammeln. Bei Ebbe waren immer viele Leute dabei, Muscheln zu sammeln. Ob Stab- oder Miesmuscheln. Hier gibts es einfach alles.

Natürlich kann man auch einfach nur in der Sonne liegen oder baden gehen. Baden kann man aber nicht überall besonders gut. Die Küste wimmelt förmlich vor Lebewesen. Wer keine Lust hat, beim Baden auf Muscheln zu treten, sollte sich seinen Strand schon besser aussuchen. Aber keine Sorge: es gibt genügend Badestrände.

Ein weiteres Highlight der Insel sind die Salzgärten bei Loix. Früher hat man bei der Salzgewinnung Esel eingesetzt. Damit sie nicht ganz salzig wurden, hat man ihnen Hosen angezogen! Die hosentragenden Esel sind noch heute eines der Wahrzeichen der Insel.

Ortschaften

Saint-Martin-de-Ré ist der Hauptort der Île de Ré. Besonders sehenswert ist die Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Die Stadt ist immer noch von einer Mauer umgeben. Die Befestigungsanlagen gehören zusammen mit anderen Werken in ganz Frankreich zum UNESCO-Weltkulturerbe "Festungsanlagen von Vauban".

Hübst ist auch der Hafen. Von hier aus kann man auch nach La Rochelle oder zu der Insel Île d'Aix und der künstlichen Insel "Fort Boyard". Wir wären gerne bis zur Insel Île d'Oléron gefahren, aber soweit fuhren die Schiffe dann doch nicht. So waren wir leider auf keiner einizigen anderen Insel. Zu guter letzt sollte man auch der Kirche überhalb des Hafens einen Besuch abstatten. Von dort oben kann man ganz Saint-Martin-de-Ré überblicken!

Eine weitere außergewöhnliche Kirche gibts es in Ars-en-Ré zu bewundern. Die schönen Stockrosen wird man sicherlich in jedem der Orte vorfinden. Ganz im Westen gibt es einen Leuchtturm. Wegen der langen Schlange davor gingen wir aber nicht hinauf...

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