Nationalpark Brière

Eigentlich wollten wir ins mondäne La Baule. Es kam jedoch alles anders als geplant. Wir brauchten ungewöhnlich lange bis dahin: ca. 20 Stunden. Und dann das: La Baule behagte uns nicht. Wir fuhren dann einfach weiter. Wir besorgten ein paar Infos bei der Tourist-Info und fuhren zuerst in den Nationalpark Brière. Wir entschieden uns dabei für Breca.

Wir liehen uns ein Ruderboot aus und erkundeten die Sumpf- und Lagunenlandschaft auf eigene Faust. Der Anblick der Sumpfwiesen ist schon entspannend. Leider blieb es nicht enspannt - im Gegenteil - es wurde nach einiger Zeit brenzlich. Ein Gewitter ergoß sich über uns und unsere Kamera-Ausrüstung. Ich nahm's aber gelassen. Danach sahen wir uns noch Saint-Lyphard an...

La Turballe

Nach dem Nationalpark-Besuch entschieden wir uns für den ** Campingplatz am Strand von La Turballe. Eine gute Wahl, da der Strand dort sehr interessant ist. Feiner Sand zum Sonnenbaden! Interessante Gesteinsformationen. Muscheln auf den Steinen. Schöne Badebuchten. Ein Traum. Wir blieben deshalb einen Tag länger als geplant. Kein Fehler, denn am letzten Abend konnten wir einen perfekten Sonnenuntergang erleben.

La Turballe ist kein großer Ort, aber wir vermissten nichts und fanden ein gutes Restaurant, dass wir jeden Abend besuchten. Wir tranken immer Cidre und aßen jedes mal günstige Meeresfrüchte in Hülle und Fülle! Sowas ist am Mittelmeer undenkbar. Ein Ort, an dem man viel länger hätte bleiben können... denn auch in der Umgebung gibt es viel interessantes!

Marais Salants

Nur kurz waren wir in dem "Marais Salants". Dort wird Meersalz gewonnen. Die Salzgärten sind riesig. Wir sahen uns nur den westlichen Teil davon an. Es gibt ja sogar ein Museum dort, aber dort waren wir nicht drin. Natürlich kann man das Meersalz auch kaufen, aber billig ist das nicht, obwohl es anscheinend mehr als genug gibt...

Aber in den Salzgärten gibt es nicht nur Salz, sondern auch Vögel. Vor allem ein Paradies für Fischreiher. Davon haben wir auch reichlich gesehen, aber ich hatte kein Teleobjektiv dabei. An die 200 Vogelarten soll es hier sogar geben.
Es lohnt sich also auf jeden Fall, ein paar Stunden durch diese faszinierende Landschaft zu fahren. Wir fuhren zwar mit dem Auto, aber viel schöner wäre es sicherlich mit dem Fahrrad gewesen!

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