Skagen

Vom Bahnhof in Skagen ging wieder ein gutes Stück mit meinem Gepäck bis zum Camping Grenen zu Fuß. Auch dieser Campingplatz war sehr schön am Meer gelegen und auch hier gab es zahlreiche Bunker in der Nähe. Die Sonne schien zwar, aber das Wasser war dennoch recht kühl. Kaum einer badete. Nach all den strapazen war mir das egal: ich badete in der Ostsee!
Langsam aber sicher ging ich so am Strand entlang nach Grenen bis zur äußersten Spitze von Dänenmark, wo sich die Nordsee und die Ostsee treffen.

Dort traf ich nicht nur einen Haufen Touristen, sondern auch ein Robben-Junges. Es lag da und wartete einfach ab, bis seine Mama Abends mit Fischen zurückkam.
Abends ging ich nach Skagen nen leckeren Fisch essen. Zu guter letzt gab es dann noch eine partielle Mondfinsternis! Was für ein herrlicher Tag das doch war...

Am nächsten Tag leihte ich mir ein Fahrrad aus und fuhr bis zum Sakgen Odde NaturCenter. Dort gab es nicht nur interessantes über beide Meere zu erfahren, sondern auch über die Wanderdüne Råbjerg Mile. Außerdem gab es noch andere Ausstellungen, z.B. alte Schreibmaschienen und Computer in echt.


Råbjerg Mile

Nachmittags fuhr ich dann bis zu der Wanderdüne Råbjerg Mile und sah mir die in echt an. Allein der Weg bis dahin war schon traumhaft schön. Und dann die Düne: sie war größer als erwartet! Ich sah sie mir nicht nur an, sondern lief auch stundenlang dadrauf rum. Wüstenfeeling kam auf. Sand, so viel Sand! Das tat meinen beiden Kameras nicht gut - ich musste sie nachher putzen... Auf dem Rückweg fand ich einen einsamen Strand und badetet wieder etwas. Zum Schluß sah ich mir noch Gl. Skagen an der Nordsee an. Da gabs keinen schönen Strand.

Frederikshavn

Am letzten Tag wollte ich mir noch den Palmenstrand von Frederikshavn ansehen, aber ich hatte keine Lust diesen schönen Ort zu verlassen. Im Zug begenete ich dann einer italienischen Familie, die mit Fahrrädern unterwegs war. Sie vergassen leider eine Tasche im Zug. Ich hätte sie mitnehmen können, aber ich übergab sie dem Zug-Fahrer.

In Frederikshavn konnte man sich kostenlos Fahrräder ausleihen, aber das hatte ich leider erst später gelesen. So ging ich dann zu Fuß bis zum Palmenstrand. Zu Fuß war es jedoch ein langer Weg bis dorthin, sodaß keine Zeit mehr für ein Bad übrig blieb. Egal, da man an dem schönen Strand eh nich baden konnte, denn er war voller Algen.
Wieder zurück in Frederikshavn fuhr ich dann mit dem nächsten Schiff nach Göteborg...