Kolding

Morgens um 7:45 Uhr kam mein Nachtzug in Kolding an. Müde stieg ich aus. Konnte im Liegeabteil kaum schlafen, da die Zuggeräusche so laut waren... Dazu kam noch, dass es am Regnen war. Ich hatte also keine große Lust, lange in Kolding zu bleiben, aber der nächste Zug Richtung Ribe fuhr erst eine Stunde später.
Also holte ich mal ein Bündel dänische Kronen von der Bank und erkundete dann das Schloss von aussen...


Ribe

 

Der Schreck saß tief. Nein, der Regen war es nicht, sondern der Bahnhof, der mich erschreckte. Da war einfach nichts! Eigentlich wollte ich in Ribe nur ein paar Stunden lang bleiben, aber es gab hier keine Gepäck-Schliessfächer. Kurzerhand änderte ich meinen Plan und ging zur Jugendherberge.
Es gab tatsäschlich noch freie Betten. So blieb ich eine Nacht lang in Ribe statt bei dem Wetter auf Fanø zu zelten.

Ribe ist eine der ältesten Städte Dänemarks und ist bekannt für seine gut erhaltene Altstadt mit dem romanisch/gotischen Dom, dem spätgotischen Rathaus und dem Dominikanerkloster. Außerdem gibt es in Ribe viele schön bemalte Türen.

Ribe ist allerdings auch noch wegen etwas anderem berühmt: Wikinger! Es gibt ein Wikinger-Museum und ein Wikinger-Freilichtmuseum. Das Museum besuchte ich, das Freilichtmuseum bei dem Wetter freilich nicht. Das Museum war recht interessant und als ich wieder rauskam, regnete es endlich nicht mehr. Später kam sogar die Sonne raus.

Ribe ist für noch was bekannt: Nachtwächterrundgänge. Den um 20 Uhr hatte ich knapp verpasst, da ich im Restaurant war. Den um 22 Uhr hatte ich leider auch verpasst, da ich mich in meinem Zimmer mit einem Typen stundenlang unterhielt.
Er hatte schon vieles hinter sich und klagte auch übers schlechte Wetter...
Nun ja, es war das einzige lange Gespräch, dass ich in diesem Urlaub geführt hatte...
Am nächsten Morgen ging es dann endlich weiter: nach Esbjerg.